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Die Mitte - Stadt Zürich Communiqués Parkhaus beim Zoo: Guter Entscheid aber kein Freipass für «totale R�...
1. September 2026 – Die Mitte Stadt Zürich begrüsst die Einigung für eine unterirdische Parkierungsanlage für die Zoobesucherinnen und Zoobesucher. Die Bündelung der Parkplätze an einem zentralen Ort entlastet die umliegenden Quartiere und entschärft die seit Jahren bestehenden Parkplatzkonflikte zwischen Zoogästen und Anwohnerschaft.
Weiter reduziert diese Lösung den Verkehr in den Wohnquartieren erheblich. Erfreulich ist zudem, dass die Stadtregierung anerkennt: Trotz grosser Bemühungen und einem guten ÖV-Angebot wird ein Teil der Gäste den Zoo auch künftig mit dem Auto besuchen. Gerade für Familien mit kleinen Kindern, für ältere Menschen und für Gäste aus Regionen mit schlechterer ÖV-Anbindung bleibt die Erreichbarkeit mit dem Auto wichtig. Ein Zoo mit schweizweiter und internationaler Ausstrahlung muss dieser Realität Rechnung tragen.
Zu einer guten Erschliessung des Zoos gehört für Die Mitte ebenso ein attraktiver öffentlicher Verkehr. Die mögliche Realisierung der Zooseilbahn bietet die Chance, einen zusätzlichen Teil des Besucherverkehrs auf den öffentlichen Verkehr zu verlagern und damit die Zufahrtsachsen sowie die umliegenden Quartiere weiter zu entlasten.
Kein Parkplatzabbau auf Kosten der Anwohnerschaft Mit Misstrauen beobachtet Die Mitte hingegen die angedachten Pläne zur umfassenden Aufhebung der oberirdischen Parkplätze in den Quartieren rund um den Zoo. Diese Parkplätze werden nicht nur von Zoobesuchenden genutzt, sondern auch von den Anwohnenden und von ihren Dienstleistern – von Handwerksbetrieben über Lieferdienste bis zur Spitex. Die Aufwertung und Entsiegelung des Strassenraums sowie zusätzliche Grünflächen sind sinnvoll. Sie dürfen aber nicht als Vorwand für einen totalen Parkplatzabbau im Quartier dienen.
«Wir befürchten, dass die Lösung des Parkplatzproblems des Zoos als Feigenblatt genutzt wird, um in den Quartierstrassen Tabula rasa zu machen», sagt Wolfgang Kweitel, Parteipräsident. Reduzieren ja – aber mit Augenmass und ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Menschen in den betroffenen Quartieren. Die Mitte Stadt Zürich wird sich im weiteren Verfahren dafür einsetzen, dass die Anliegen der Anwohnenden und des lokalen Gewerbes angemessen gehört werden.